Verabschiedung von ehrenamtlichen Mitarbeitern

Verabschiedung von ehrenamtlichen MitarbeiternGermeringer Insel e.V.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des “Vereins zur Koordination sozialer Aufgaben in Germering e.V.” wurden mehrere Ehrenamtliche von Oberbürgermeister Andreas Haas (1. Vorsitzender) verabschiedet.

Georg Roth

Georg Roth

Georg Roth hat 17 Jahre lang ehrenamtlich Menschen ohne Arbeit im Rahmen der Freiwilligenagentur der Germeringer Insel beraten. Insbesondere durch Recherchen im Internet, Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Trainings von Vorstellungsgesprächen und Motivationsarbeit mit den Betroffenen hat er es geschafft, dass viele Menschen eine neue Arbeit fanden.

Damit hat er Menschen, die ohne Perspektive und oft auch verzweifelt waren, zu einem Neustart im Leben verholfen. Zudem betreute Herr Roth seit Herbst 2018 den Zenja-Chor zusammen mit zwei weiteren Ehrenamtlichen, Brigitte Busch und Birgit Kluge. Der Chor war als Singgemeinschaft für alle Generationen und vor allem auch für Menschen, die nicht singen können, konzipiert. Der Chor hat bis zur Beginn der Pandemie vielen richtig Spaß gemacht und auch den jährlichen Weihnachtszauber im Café Zenja bereichert.

Gertraud Roth

Gertraud RothGertraud Roth arbeitete 17 Jahre ehrenamtlich in der „Selbsthilfegruppe für Blinde und Sehbehinderte“ mit, deren Träger die Germeringer Insel ist. Sie hat die beliebten Kuchen gebacken, die es bei den monatlichen Gruppentreffen gibt, und half bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Gruppentreffen. Während der Treffen betreute sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aufgrund ihrer Einschränkungen auf Unterstützung angewiesen sind.

Darüber hinaus nahm sie die Bestellungen für Hilfsmittel wie z.B. sprechende Uhren für Menschen mit einer Sehbehinderung aufnahm und besorgte die Hilfsmittel dann beim Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund in München für die Gruppenteilnehmerinnen und –teilnehmer. Beschwerliche Fahrten nach München blieben den Gruppenmitgliedern dank des Engagements von Frau Roth somit erspart.

Gertraud Roth war immer einer der guten Geister in der Selbsthilfegruppe für Blinde und Sehbehinderte, ohne deren Hilfe die Gruppentreffen nicht durchführbar wären.

Christl Specht

Christl Specht gehörte 9 Jahre lang zum Leitungsteam der Selbsthilfegruppe Gemeinsam Erleben, die auch seit langem schon unter dem Dach der Germeringer Insel stattfindet. Frau Specht war es immer ein großes Anliegen, die Gemeinschaft von Menschen zu fördern und vor allem Alleinstehenden (aber nicht nur) Geborgenheit in einer Gruppe zu geben.

Sie brachte ihre Ideen zur Freizeitgestaltung der Gruppenmitglieder ein und organisierte z.B. Tagesausflüge, Konzert-, Museums-, Restaurantbesuche und vieles mehr. Und sie setzte ihre natürliche Leitungsbegabung ein, um der Gruppe immer wieder Struktur und Halt zu geben. Mit ihrem freundlichen und positiven Wesen beeinflusste sie die Atmosphäre der Selbsthilfegruppe nachhaltig.

Brigitte Busch

Brigitte BuschFrau Brigitte Busch war 8 Jahre lang in der Germeringer Insel ehrenamtlich tätig.
Sie engagierte sich in folgenden Aufgaben:

  • Mitarbeit in der sozialen Beratung (lange Zeit auch in der ehemaligen Zweigstelle der Germeringer Insel in Neugermering
  • Unterstützung von rat- und hilfesuchenden Bürgern*innen z.B. bei der Wohnungssuche oder beim Übersetzen, da sie sehr gut einige Sprachen spricht
  • Mitarbeit in den Aufgabenbereichen der Selbsthilfekontaktstelle und Unterstützung der Koordinatorin, Monique Braun
  • Mitarbeit bei Sonderveranstaltungen aller Art z.B. beim Zenja-Flohmarkt, bei Aktionstagen und Infoständen, bei Jubiläen und Märkten der Germeringer Insel aber auch des Fördervereins Germeringer Insel
  • Betreuung des „Zenja-Chores“, ein als intergenerativer Chor konzipiertes Angebot für das Mehrgenerationenhaus „Zenja“ – siehe Infos zu Georg Roth

Darüber hinaus wird Frau Busch in der Insel geschätzt als kreativ-musische Kollegin, die mit ihrem freundlichen Wesen immer für eine gute und konstruktive Arbeitsatmosphäre sorgte.

Monique Braun

Monique BraunWir verabschieden Frau Braun aus ihrer 14-jährigen hauptamtlichen Tätigkeit, nicht so aus ihrem ehrenamtlichen Engagement. Ehrenamtlich ist sie weiterhin in der Selbsthilfekontaktstelle und Freiwilligenagentur der Germeringer Insel tätig.

Ihre hauptamtlichen Tätigkeiten waren breit gefächert:

  • Mitwirkung bei der Vernetzungsaufgabe der Germeringer Insel,
    insbesondere als Mitglied des Insel-Arbeitskreises, ein Vernetzungsgremium der Sozialen Arbeit in Germering, aber auch als Mitglied in anderen Fachgruppen wie Arbeitskreis Offene Altenarbeit, Psychosozialer Verbund im LK FFB, Arbeitskreis rund ums Alter usw.
  • Mitarbeit in der sozialen Beratung der Germeringer Insel
  • Förderung und Unterstützung der Selbsthilfe in Germering: Mitinitiatorin der Selbsthilfekontaktstelle der Germeringer Insel (ehrenamtlich) und dann hauptamtliche Leitung eben dieser Selbsthilfekontaktstelle (hier vor allem Unterstützung beim Aufbau und Fortbestand von Selbsthilfegruppen, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für das Thema Selbsthilfe)
  • Öffentlichkeitsarbeit z.B. Fotografieren, Erstellung von Layouts, Erstellung von Berichten z.B. Jahresberichten, Erstellung und Organisation von Fotoausstellungen vor allem zu relevanten Themen des Bürgerschaftlichen Engagements und der Selbsthilfe
  • Mitwirkung in den Aufgabenbereichen der Freiwilligenagentur insbesondere im Bildungsbereich für Ehrenamtliche/Freiwillige, Organisation und Durchführung von Vorträgen, Workshops und Aktionen
  • Organisation und Durchführung von Projekten und Sonderveranstaltungen z.B. die alljährlichen Wochen des bürgerschaftlichen Engagements, Messen, Infostände und Podiumsdiskussionen

Darüber hinaus sprang Frau Braun immer dann ein, wenn Not an der Frau war, egal wo es war und auch ungeachtet der Frage, ob sie das nun als hauptamtliche Tätigkeit bezahlt bekommen hat oder ob es eben einfach ehrenamtlich geschah. So hat sie in der Germeringer Insel oft mitgeholfen, personelle Engpässe zu überbrücken.

Frau Braun hat sich immer eingesetzt für Kranke und Benachteiligte, für die, die alleine und ohne Perspektive sind, und für die, die selbst nicht genug Kraft hatten, um von sich aus auf die Sonnenseite des Lebens zu wechseln.
Vor allem mit ihrem Engagement in der Selbsthilfe – aber nicht nur damit – hat sie das Gesicht der Insel mitgeprägt und das soziale Miteinander in der Stadt nachhaltig unterstützt.

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