Verkehrschilder der Gerechtigkeit

Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“: Eine Straße des Zusammenhalts, Miteinanders und Respekts

Wer am Wochenende von der Unteren Bahnhofstraße zum Stadtfest auf dem Therese-Giehse-Platz gegangen ist, ist durch ein Spalier ungewöhnlicher Straßenschilder geschritten: Die abgewandelten Verkehrszeichen sind von rund 500 Kindern und Jugendlichen aus Deutschland, Österreich, Polen, Italien, Griechenland und der Ukraine auf der „4. Gipfelkonferenz der Kinder“ entwickelt worden und symbolisieren Werte wie Gleichbehandlung, Gewaltfreiheit und Vielfalt.

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200 Besucher bei Zenja-Flohmarkt

Zenja-Flohmarkt

Rund 200 Besucher kamen auch dieses Jahr wieder zum Zenja-Flohmarkt, der von den Trägern des Mehrgenerationenhauses (Stadt Germering, AWO, Sozialdienst und Germeringer Insel) organisiert wurde. Trotz Hitze boten 23 Aussteller ihre Waren an: Es gab Bücher, Bekleidung und so manche Rarität zu kaufen. Neben den Angeboten für Erwachse durften auch Kinder ihre Sachen verkaufen. Der Familienstützpunkt sorgte mit zahlreichen Spielmöglichkeiten und einer Schminkstation für Unterhaltung bei den Kindern. Das Café Zenja versorgte die Besucher mit Hot Dogs, Pommes, Leberkas-Semmeln und Getränken, in der Germeringer Insel gab es Kaffee.

Herbert Sedlmeier ist gestorben

Herbert Sedlmeier

Herbert Sedlmeier (68), von allen auch einfach Herbie genannt, starb am Wochenende an den Folgen eines schweren Unfalls. Die Nachricht von seinem Tod hat uns schwer getroffen und wir trauern um einen Mann, der sich stets für andere eingesetzt hat.

Er war Sozialreferent, Stadtrat, Kreisbehinderten-Beauftragter sowie im Vorstand des Vereins zur Koordination sozialer Aufgaben in Germering (Germeringer Insel) und Mitglied im Team des Mehrgenerationenhauses Zenja.

Herbie war aber nicht nur Vorstandsmitglied, sondern auch ein Kollege und Freund. Man konnte sich stets auf ihn verlassen und wir schätzten seine offene und ehrliche Art. Sein Humor brachte uns oft zum Lachen. Er war immer offen für neue Ideen und Projekte und hat sich auf allen Ebenen für Inklusion in unserer Gesellschaft eingesetzt. Als Beispiel sei hier auch sein Einsatz für das Thema „Leichte Sprache“ genannt.

Aufbauend auf dem Altenhilfeplan des Landkreises Fürstenfeldbruck hat er in Germering und insbesondere im Mehrgenerationenhaus den Ausbau der Hilfen für Ältere voran getrieben, z. B. Alltagsbegleitungen und die Vortragsreihe „Rund ums Alter“.

Auch die Förderung der Arbeit der Selbsthilfegruppen war ihm ein großes Anliegen.

Er war Befürworter der Übernahme der Trägerschaft des Café Zenja, weil er den Treffpunkt für Jung und Alt wichtig fand und generationsübergreifende Projekte waren für ihn eine Herzensangelegenheit.

Er wird uns sehr fehlen als Vereinsvorstand, Freund und treuer Wegbegleiter!