“Demenz in der Familie. Den Wandel verstehen. Den Augenblick leben.”
Unter diesem Motto fand der 9. Fachtag Demenz im Landratsamt Fürstenfeldbruck statt.
Eine Demenzerkrankung betrifft nicht nur die Person selbst, sondern auch deren Angehörige. Die Krankheit beeinflusst das Miteinander und die Kommunikation. Rollen verändern sich, wenn man als Kind oder Ehepartner die Fürsorge für betroffene Personen übernimmt. Man muss sich immer wieder anpassen, flexibel sein und zuhören.
Die Autorin Peggy Elfmann ging in ihrem Vortrag darauf ein und las aus ihren Büchern „Mamas Alzheimer und wir“ und „Meine Eltern werden alt“ vor. Sie sprach darüber, wie sie die Veränderungen erlebte – und warum es in all dem auch Hoffnungsvolles gibt.
Neben dem Vortrag gab es für die Besucher*innen sich beim Markt über der Möglichkeiten zu verschiedenen Angebote zu informieren und austauschen.
Im ersten Impuls-Workshop ging es um das Thema „Weiße Trauer – Wenn Abschied schon beginnt, obwohl der Mensch noch da ist“ und beschäftigt sich damit, wenn vertraute Seiten der Persönlichkeit immer mehr verschwinden und wie man mit den dadurch entstehenden Gefühlen umgeht. Im zweiten Workshop erfuhren die Teilnehmenden, wie wohltuend und einfach es sein kann, sich mit dem Medium der Künste zu begegnen und auszutauschen.
Während der gesamten Zeit stand den Besuchern eine kostenlose Betreuungsgruppe für Menschen mit beginnender bis mittelschwerer Demenz zur Verfügung, welche von der Caritas Fürstenfeldbruck angeboten wurde.